Zum Inhalt springen

Dyn teilt sich in zwei Gesellschaften auf

Dyn strukturiert sein Geschäft neu. Die Dyn Sport GmbH verantwortet künftig das Endkundengeschäft, die Dyn Media GmbH bündelt Plattformbetrieb, Produktion und Technologielösungen für externe Partner.

Dyn-Führung
Die Dyn-Führung (v.l.n.r.): Marcel Wontorra (COO), Andreas Heyden (CEO), Christian Seifert (künftig Executive Chairman) und Max Ehrhardt (Chief Revenue & Marketing Officer). ©Dyn

Drei Jahre nach dem Markteintritt stellt Dyn Media seine Unternehmensstruktur um. Das Unternehmen operiert künftig in zwei Schwestergesellschaften: der Dyn Sport GmbH und der Dyn Media GmbH. Die neue Struktur soll eine fokussierte Steuerung des Streaming-Angebots ermöglichen und parallel den Ausbau des Technologiegeschäfts vorantreiben.

Klare Trennung der Geschäftsbereiche

Die Dyn Sport GmbH übernimmt das gesamte Endkundengeschäft: den Marktauftritt der Marke Dyn, den Erwerb von Sportrechten sowie die Vermarktung im Endkunden- und Werbemarkt. Hier soll das Streaming-Produkt durch weitere Sportrechte und strategische Vertriebspartnerschaften wachsen.

Die Dyn Media GmbH bündelt derweil den Plattform- und Sendebetrieb, die Produktion von Live- und On-Demand-Inhalten sowie die Entwicklung redaktioneller und technologischer Lösungen für Ligen, Verbände, Rechtehalter und Medienmarken. Die ICON League wurde zuletzt erster Lizenznehmer des Dyn Media Content Desks.

„Unsere Technologien und Produktionsstandards werden inzwischen über unser eigenes Plattformgeschäft hinaus nachgefragt", sagt Andreas Heyden, CEO von Dyn. Die klare Zuordnung ermögliche es, Innovationen schneller voranzutreiben und Partnerlösungen systematisch auszubauen.

Seifert wechselt in den Gesellschafterausschuss

Die bisherige Geschäftsführung aus Andreas Heyden, Marcel Wontorra (COO) und Max Ehrhardt (Chief Revenue & Marketing Officer) steuert beide Gesellschaften. Christian Seifert wechselt von der Geschäftsführung in die Position des Executive Chairman und übernimmt den Vorsitz des Gesellschafterausschusses.

„Die Anforderungen an Sportplattformen und Technologieanbieter haben sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt", sagt Seifert. „Mit zwei klar ausgerichteten Gesellschaften schaffen wir die Grundlage, unsere Wachstumsfelder gezielt voranzutreiben."

Der Gesellschafterkreis – bestehend aus Unternehmen der Schwarz Gruppe, Axel Springer SE, DFL Deutsche Fußball Liga und Christian Seifert – bleibt unverändert.

Für Abonnenten ändert sich nichts

Für Endkunden hat die Umstrukturierung keine Auswirkungen. Bestehende Abonnements behalten ihre Gültigkeit, Preise und Leistungen bleiben unverändert, Apps und Plattformen stehen wie gewohnt zur Verfügung.

Niklas Eckstein

Niklas Eckstein

Fachjournalist in der Medien- und Broadcast-Branche mit den Schwerpunkten Live-Produktion und Medientechnik. Chefredakteur von mebucom.de.

Alle Artikel

Weitere in Business & Markt

Alle anzeigen

Weitere von Niklas Eckstein

Alle anzeigen

Von unseren Partnern