Die Sportel Monaco 2026 hat vom 19. bis 21. Oktober insgesamt 1.962 Teilnehmer aus 73 Ländern im Grimaldi Forum zusammengebracht. Vertreten waren 780 Unternehmen, darunter 166 erstmals teilnehmende Firmen. Neben dem Handel mit Sportmedienrechten standen KI, Live-Produktion und die Finanzierung von Sportangeboten auf dem Programm.
Zur 36. Ausgabe kamen Rechteinhaber, Broadcaster, Verbände, Agenturen, Investoren und Technologieanbieter nach Monaco. Auf 8.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentierten Unternehmen ihre Angebote für Sportübertragungen, die Verbreitung von Inhalten und die dafür benötigte Technik. Nach der regionalen Aufschlüsselung des Veranstalters entfielen 49 Prozent der Teilnehmer auf Europa, 18 Prozent auf Asien und 13 Prozent auf den amerikanischen Kontinent. Weitere 20 Prozent kamen aus Afrika, dem Nahen Osten und Ozeanien.
Von der Live-Produktion zur Vermarktung
Das Konferenzprogramm auf der Ravel Speakers Stage verband technische Fragen mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Sportmedienmarkts. Diskussionen, Masterclasses und Kundenbeispiele behandelten den Einsatz von KI und Daten ebenso wie Live-Produktion, Sportwetten, Investitionen und neue digitale Geschäftsmodelle.
Beiträge kamen unter anderem von YouTube, Grup Mediapro, Deltatre, ViewLift, Pixotope und Dolby OptiView. Zu den angekündigten Branchenvertretern im Programm gehörten außerdem LALIGA-Präsident Javier Tebas, Hillary Mandel von IMG, Pedro Pina von YouTube und Danny Townsend von SURJ Sports Investment.
Neues Programm für Markenverantwortliche
Mit dem CMO Brand Programme ergänzte die Sportel ihr Angebot erstmals um ein gemeinsam mit Qualcomm Technologies organisiertes Format für leitende Marketingverantwortliche. Vertreter von TCS, Revolut und Guinness/Diageo beschäftigten sich damit, wie Marken und Sportorganisationen Sponsoring, Medienangebote und Technologie für ihre Zusammenarbeit nutzen können.
Beim Women’s Lunch, den die Sportel gemeinsam mit AWS veranstaltete, ging es dagegen um die wirtschaftliche Entwicklung des Frauensports. Unter der Moderation von Fiona Harold, Sports Business Development Specialist bei AWS, diskutierten Elizaveta Bracht, Danny Townsend, Nicky Stanton von World Tennis und Frank Leenders von FIBA darüber, wie aus dem wachsenden Interesse ein ausgereifter, für Investoren attraktiver Markt werden kann.
Die nächste internationale Station kündigte Sportel-Geschäftsführerin Marine Picoulet zum Abschluss an: „Aufbauend auf dieser Dynamik freuen wir uns darauf, das Sportel-Erlebnis nach Kanada zu bringen: Die Sportel findet am 23. und 24. März 2027 in Toronto statt.“