Positiver Geschäftsverlauf bei Sky

Sky Deutschland kann für das Geschäftsjahr 2013 erstmals einen operativen Gewinn vermelden. Mit 35 Millionen Euro weist die Bilanz ein positives EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) aus.

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Positiver Geschäftsverlauf bei Sky

2012 wurde noch ein Minus von 51 Millionen Euro vermeldet. Der Gesamtumsatz erhöhte sich 2013 um 16 Prozent auf insgesamt 1,546 Milliarden Euro (2012: 1,333 Milliarden). Die Gesamtkosten ohne Abschreibungen betrugen 1,512 Milliarden (2012: 1,384 Milliarden).

Unterm Strich liegt das Ergebnis für 2013 nach Steuern aber bei einem Minus von 133 Millionen Euro, was im Vergleich zum Vorjahr aber einen Aufwärtstrend erkennen lässt: 2012 wurde noch ein Minus von 195 Millionen Euro geschrieben. „Wir haben unser Versprechen gehalten und das erste positive EBITDA auf Jahresbasis erzielt“, erklärte Sky Deutschland-Chef Brian Sullivan (Foto), der auch von einem „wichtigen Meilenstein für Sky“ spricht und den aktuellen Trend ausbauen will: „Für dieses Jahr haben wir ambitionierte Pläne und erwarten einen signifikanten Anstieg des Netto-Wachstums bei gleichzeitig kontinuierlich hohem Anstieg des Umsatzes und des EBITDA. 2013 war ein gutes Jahr – 2014 wird noch besser.“

Als Gründe für die positive Entwicklung nennt der Sender das anhaltende Kundenwachstum und den Anstieg des durchschnittlichen Umsatzes pro Kunde (ARPU). Im vierten Quartal 2013 zahlte ein Sky-Kunde durchschnittlich 34,56 Euro für sein Abonnement. Vor einem Jahr waren es noch 32,77 Euro. Die Zahl der direkten Abonnenten stieg zum Jahresende um 304.000 auf 3,667 Millionen (2012: 3,363 Mio.). Auch die rollierende Zwölf-Monats-Kündigungsquote ist von 11,8 auf 11,2 Prozent gesunken. Für den Sender ist dies ein Anzeichen, dass die Abonennten zufrieden sind mit dem Angebot. (2/14)

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