Das Europäische Parlament stellt zwei Millionen Euro für den Day-and-Date Release europäischer Filme bereit. Diverse Verleiher und Kinos stehen dem Modell der gleichzeitigen Auswertung in Kino, DVD, VoD und TV jedoch kritisch gegenüber.
Wird die Kreativität in der deutschen Film- und TV-Produktion durch neue digitale Technologien befeuert – oder doch nur in eine IT-Effizienz-Zwangsjacke gesteckt, um immer mehr und immer weiter Kosten ein zu sparen?
Social Media ermöglicht Zuschauern, das Gesehene via Twitter, Facebook und Google+ in Echtzeit zu kommentieren. Doch nutzen Film- und Fernsehmacher diese Einlassungen, um das Programm näher an die Zielgruppe zu bringen?
Jan Wendt, Geschäftsführer des Hamburger SmartTV-Pioniers NetRange, prognostiziert im Interview mit MEDIEN BULLETIN: Lineares Fernsehen behält seine Spitzenstellung, doch App-Portale auf SmartTV-Geräten werden zusätzliche Bewegtbild-Angebote interaktiv und globalisiert offerieren.
Der einflussreiche Bitkom will Gründerinitiativen im ITK-Sektor politisch unterstützen, seit IT-Startups in den Medien und bei nationalen wie internationalen Investoren immer populärer werden. Vorbild sind Global Player aus den USA wie Facebook.
Der Berliner Musiksender tape.tv wurde 2008 als Web-TV gegründet und erzielte im letzten Jahr nach eigenen Angaben Werbeeinnahmen von 20 Millionen Euro. Chef Conrad Fritzsch will den Umsatz verdreifachen. MEDIEN BULLETIN sprach mit ihm über sein Geschäftsmodell und Fernsehen heute.
Das TV-Gerät wandelt sich zum Smart-TV. Diesen Haupttrend der IFA hat die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GFU) bereits Wochen vor der IFA-Eröffnung auf einem Event im Roten Rathaus in Berlin verkündet.
Akamai unterstützt Medienunternehmen mit seiner „Intelligent Platform“ bei der Verlagerung von Geschäftsprozessen in die Cloud. MEDIEN BULLETIN sprach darüber mit Michael Heuer, Vice President Central Europe, und Jürgen Metko, Regional Sales Manager Central Europe und Benelux.
Das CMS Sophora der Hamburger subshell GmbH unterstützt crossmediale Aktivitäten vieler ARD-Sender und wurde zuletzt beim BR und beim Ersten eingeführt. MEDIEN BULLETIN sprach mit subshell-Geschäftsführer Jan Boddin und Nils Hergert über Einsatzmöglichkeiten des Systems.
Hybride TV-Geräte, die Fernsehen mit dem Internet verbinden, sind seit rund zwei Jahren auf dem Markt. Große TV-Sender setzen auf den offenen HbbTV-Standard für interaktives Fernsehen, während die Geräteindustrie proprietäre App-Store-Lösungen gewählt hat.
Kultursender ARTE ist im Netz mit der Mediathek ARTE +7, Webdokus und Initiativen wie „ARTE Creative“ höchst aktiv. MEDIEN BULLETIN sprach mit Florian Hager, ARTE-Hauptabteilungsleiter für Neue Medien, über Entwicklung und Perspektiven multimedialer Konzepte.
TV und Internet wachsen zusammen. Damit kommen auch die Umgangsmedien in den Einzugsbereich des Lagerfeuers in den Wohnzimmern, als Social-TV. Oder ist es umgekehrt?