HbbTV hat die Verknüpfung von Fernsehen und Internet in der Unterhaltungselektronik als Erfolgsmodell etabliert. Knapp 15 Millionen HbbTV-fähige Endgeräte wurden in Deutschland verkauft. Die neue HbbTV-Spezifikation 2.0 wird die Möglichkeiten der Technik beträchtlich erweitern.
Die Bitkom-Konferenz NewTV Summit 2015 in Berlin diskutierte die Zukunft der Fernsehlandschaft. Lineares Fernsehen bleibt demnach eine starke Säule, doch Zuschauerinteressen-Fragmentierung und OTT-Angebote erfordern neue Strategien und weiteren Netzausbau.
Netflix setzt für sein deutsches Streaming-Angebot auf den Technologiedienstleister arvato. Zahlreiche Titel aus dem Portfolio von Ascot Elite Home Entertainment wurden aufbereitet, darunter Oscar-prämierte Produktionen wie „The King's Speech“.
Der amerikanische Video-on-Demand-Anbieter Netflix will weiter in Europa expandieren und kündigt für Ende dieses Jahres den Start in Deutschland und weiteren Ländern an.
Beim newTV Kongress 2014 in Hamburg verständigten sich rund 160 Teilnehmer über neue Produktionsformen und digitale Wertschöpfung. Trotz Netflix und YouTube schauen noch 85 Prozent der TV-Zuschauer lineare Programme. Online-Videos haben dennoch viel Bewegung in den TV-Markt gebracht.
Netflix, Amazon & YouTube teilen den deutschen Bewegtbildmarkt unter sich auf. Welche Rolle spielen dabei deutsche TV-Sender? Wie sieht ihre Zukunft in dem sich neu konstituierenden internationalen Bewegtbildmarkt aus?
Um die Gegenwart zu verstehen, schadet es nicht, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. So gab es in der TV-Branche vor gar nicht so langer Zeit eine elektrisierende Innovation, die sich Mobile TV nannte. Was ist daraus heute geworden?
Nico Hofmann ist als Vorsitzender der Geschäftsführung der neuen UFA-Einheit „UFA Fiction“ für alle höherwertigen fiktionalen TV- und Film-Produktionen verantwortlich. MEDIEN BULLETIN sprach mit ihm über seine Ziele vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Globalisierung.
In Europa hat die Diskussion gerade erst begonnen und der Ausgang ist, zumindest Seitens der Europäischen Kommission, offen. Dabei ist die Frage brennend wie nie: Wie stellt Europa sich in einem konvergenten TV-Markt auf? Das Interesse auf der 3. EuroReg, dieses Mal in Wien, war immens.
Der VoD-Markt in Deutschland könnte bis 2017 auf knapp 440 Mio. Euro wachsen; derzeit deckt VoD mit 124 Mio. Euro nur 7,2 Prozent des Home-Video-Marktes ab. Das zeigt eine Studie des Berliner Instituts House of Research im Auftrag der filmwerte GmbH, Gesellschafter der VoD-Plattform alleskino.de.
Das VOD-Portal „alleskino.de – Der Deutsche Film. Wir zeigen alles“ startete zur Berlinale am 12. Februar mit einem Festakt im Pauly Saal in Berlin. Den symbolischen Startknopf drückten Iris Berben und Volker Schlöndorff.
International brummt der Markt mit audiovisuellen Inhalten. Doch an Deutschland geht der Boom (weitgehend) vorbei. Diesen Eindruck konnte man leicht auf der diesjährigen TV-Programmfachmesse MIPCOM in Cannes gewinnen.