Deutschland bekommt erstmals ein Gesetz, das Streamer und Sender zur Investition in deutsche Produktionen verpflichtet. Doch Quote, Rechterückfall und Förderbooster sind noch strittig – das Gesetz ist auf dem Weg, die Einigkeit noch nicht.
PROG Producers of Germany und die Berufsvereinigung Filmton haben den Respect Code Film unterzeichnet. Die branchenweite Vereinbarung legt Grundsätze für respektvolles Arbeiten bei Film- und Fernsehproduktionen fest.
Der Jurist übernimmt zum 1. Mai die Position von Wiebke Wiesner und wird gleichzeitig stellvertretender Geschäftsführer. Schierloh wechselt von Studio Babelsberg zur Allianz Deutscher Produzenten.
Rund 650 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Filmbranche kamen zum Deutschen Produzententag in Berlin. Im Zentrum der Diskussionen stand die beschlossene Investitionsverpflichtung für Streaming-Dienste sowie die Verdopplung der Filmförderung.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat eine Einigung zur gesetzlichen Investitionsverpflichtung mit Rechterückbehalt verkündet. Die Produktionsallianz begrüßt den Kompromiss, der auch die Freigabe von Fördermitteln ermöglicht.
Die Produktionsallianz widerspricht Kulturstaatsminister Weimer: Die angekündigten Streaming-Investitionen seien eine „Mogelpackung“. Warum der Verband eine gesetzliche Investitionspflicht fordert.
Die Herbstumfrage der Produktionsallianz 2025 zeigt: Die deutsche Filmwirtschaft steckt tief in der Krise. Sinkende Budgets, steigende Kosten, minimale Renditen.
Der BFFS, die Produktionsallianz und das ZDF haben erstmals Gemeinsame Vergütungsregeln für Schauspieler*innen vereinbart. Ab 2026 gelten neue Modelle für Folgevergütungen, darunter ein Punktemodell für Serien und eine Beteiligung an Vertriebserlösen.
Prominente Filmschaffende drängen auf ein Gesetz zur Investitionsverpflichtung. Ziel: faire Marktbedingungen und Stärkung des Filmstandorts Deutschland.
Der Carl Laemmle Produzentenpreis wird 2025 um den VFF Talentpreis erweitert. Mit 15.000 Euro dotiert, fördert er Nachwuchsproduzenten und vernetzt sie mit der Branche.
Die Bundesregierung hebt die Filmförderung ab 2026 auf 250 Mio. Euro jährlich an. Branchenvertreter begrüßen den Schritt als überfällige Weichenstellung für ein zukunftsfestes Fördersystem mit Investitionsverpflichtung für Streamingplattformen.