Sebastian Artymiak, Leiter Medientechnologie beim Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), wechselt zum 1. Mai 2017 als Leiter Public Affairs zum Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA).
Pay-TV wird bei Zuschauern immer beliebter und erreicht neue Rekordwerte bei Programmzahlen, Nutzung und Umsätzen. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie „Pay-TV in Deutschland 2016“ des Arbeitskreises Pay-TV im Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT).
MEDIEN BULLETIN sprach mit VPRT-Medientechnologie-Experten Sebastian Artymiak über die auf einer Berliner Tagung diskutierte Auffindbarkeit von Medieninhalten, den zunehmenden Einsatz von Empfehlungsmechanismen für Bewegtbild sowie Marktkennzahlen und Regulierungsbedarf.
Der VPRT-Arbeitskreis Digital Pay-TV hat Hannes Heyelmann (38), Geschäftsführer von Turner Broadcasting System in Zentral- und Osteuropa, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt Sabine Christmann (Sky Deutschland), die sich als Unternehmensberaterin selbständig gemacht hat.
Die Fernsehnutzung in Europa bleibt weiterhin auf Rekordniveau. Wie der VPRT meldet, lag die Sehdauer in Europa im Jahr 2013 bei durchschnittlich 234 Minuten.
Pay-TV und Paid-VoD in Deutschland steigerten die Umsätze von 1,84 Milliarden Euro (2012) um 11,4 Prozent auf 2,05 Milliarden Euro (2013). Laut VPRT-Studie „Pay-TV in Deutschland 2014“ soll künftig jeder dritte TV-Zuschauer im deutschsprachigen Raum Pay-TV-Abonnent sein.
Die GEMA und der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) schließen Gesamtvertrag für werbefinanzierte Streamingangebote. Die Einigung umfasst die vom VPRT vertretenen Online-Video-Plattformen, aktuell u.a. MyVideo, Clipfish, tape.tv oder Putpat.
Die deutsche Content Allianz hat am 7. Oktober in Berlin ein Forderungskatalog an die neue Bundesregierung vorgelegt, der im Notruf gipfelt „Inhalte – und Urheberrechtsfragen müssen zur Chefsache im Bundeskanzleramt erklärt werden“.
Der Medientreffpunkt Mitteldeutschland (MTM) in Leipzig behauptet seine Position unter deutschen Medienkongressen mit weit gefächertem Programm. In diesem Jahr lag ein Fokus auf der wirtschaftlichen Situation von Lokal-TV-Anbietern in Europa.
Das TV-Gerät wandelt sich zum Smart-TV. Diesen Haupttrend der IFA hat die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GFU) bereits Wochen vor der IFA-Eröffnung auf einem Event im Roten Rathaus in Berlin verkündet.
Rund um den analogen Satelliten-Switch-off am 30. April ist ein neues Gründungsfieber ausgebrochen: Neue Pay-TV-, Sparten- und Zielgruppensender entstehen, bestehende Sender werden umgekrempelt und Hollywood-Pay-TV-Sender steigen in deutsche Eigenproduktionen ein.
Trotz Medienkonvergenz und Digitalisierung hat das analoge UKW-Radio seinen Platz als Massenmedium behauptet, wie die Media-Analyse 2011 Radio II belegt. Mit Webradio und DAB+ setzt Radio seinen Verjüngungskurs fort und wird wohl langfristig in der Medienlandschaft präsent bleiben.