VIDI hat in der Sommerpause 2025 umfangreiche Anpassungen an der Broadcast-Infrastruktur aller Bundesliga- und Zweitliga-Stadien vorgenommen. Im Mittelpunkt stand der Austausch der Medienadaptionstechnik sowie die Erweiterung der Konnektivität. Das neue Setup ist seit dem ersten Spieltag der laufenden Saison im Einsatz.
Xscend-Plattform in allen Stadien
Als neue Technologieplattform setzt VIDI auf die Xscend-Baureihe von MediaLinks. Ausschlaggebend für die Wahl waren laut VIDI die hohe Packungsdichte, der modulare Aufbau sowie die Integrationsmöglichkeiten in das hauseigene Network Management System (VIDI NMS).
Alle Stadien sind voll redundant angebunden. Zusätzliche Standorte zur Signalübergabe wurden in das Netz integriert, am zentralen Produktionsstandort erfolgt die Übergabe nun auch in SMPTE 2110.
Remote-Produktion in der 2. Bundesliga
Die neue Infrastruktur ermöglicht erweiterte Produktionsszenarien. In der 2. Bundesliga werden auf dieser Basis zwei Begegnungen pro Spieltag als Remote-Produktion realisiert. Die Audio-Abmischung des Topspiels der Woche im Dolby-Atmos-Studio RACR in Darmstadt wurde um eine zusätzliche Begegnung je Spieltag erweitert.
Zur Steuerung der Signale wurde die Buchungsschnittstelle zum VIDI NMS mit einem automatisierten Scheduling aller Verbindungen und Dienste ausgestattet. Auch das Network Operations Center in Darmstadt wurde angepasst.
Umsetzung in Zusammenarbeit mit Sportcast
Die Konzeption erfolgte gemeinsam mit der Sportcast GmbH, der Produktionstochter der DFL. „VIDI hat in diesem Projekt einmal mehr ihre hohe technische Kompetenz und Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt", sagt Seamus Neary, Director Matchday Operations bei Sportcast.
VIDI-CTO Karsten Winterberg verweist auf die enge Zusammenarbeit mit MediaLinks: „Ohne die tatkräftige Unterstützung und termingetreue Lieferung wäre die Umsetzung in dem engen Zeitrahmen nicht möglich gewesen."