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Sportel Awards 2026: Die Gewinner stehen fest

Von der Zeitlupe bis zur Dokuserie: Die Sportel Awards würdigen, wie Filmschaffende sportliche Leistungen festhalten und die Geschichten dahinter erzählen. In Monaco wurden nun die diesjährigen Preise vergeben.

Sportel Awards 2026
Bei den Sportel Awards 2026 wurden im Grimaldi Forum Monaco internationale Sportproduktionen und ihre Urheber ausgezeichnet. ©Sportel

Die Sportel Awards 2026 sind am 19. Oktober im Grimaldi Forum Monaco verliehen worden. Bei der 37. Ausgabe kamen Sportler und Vertreter der Sportmedien zusammen, um die ausgezeichneten Produktionen und ihre Urheber zu ehren. Der Wettbewerb umfasst unterschiedliche Formen der Sportberichterstattung – von einzelnen, in Zeitlupe festgehaltenen Momenten über Reportagen bis zu längeren dokumentarischen Erzählungen.

Knapp 150 Produktionen waren für den internationalen Wettbewerb eingereicht worden, 26 Werke aus sieben Ländern erreichten die offizielle Auswahl. Über die Auszeichnungen entschied eine Jury unter dem Vorsitz des früheren brasilianischen Fußballprofis Sonny Anderson. Ihr gehörten unter anderem der Mountainbiker und Filmemacher Kilian Bron, die Handball-Weltmeisterin Siraba Dembélé-Pavlović und die Sportfotografin Catherine Steenkeste an.

Preisträger der Sportel Awards 2026
©Sportel

Die ausgezeichneten Produktionen

Den Georges-Bertellotti-Preis für die beste Zeitlupe erhielt NBC Sports für „Dreaming on in Milan: The Best of Slo-Mo at the Winter Olympics“. Verantwortlich für die Produktion sind Daryel Gonzalez, Riley Kraus, Eric Hamilton und Sam Tydings.

In der Kategorie Reportage gewann „The voice of a dream“ von João Paulo Garschagen und Jefferson Rodrigues für TV Globo aus Brasilien.

Als bester thematischer Dokumentarfilm wurde „Les femmes les plus hautes du monde“ von Isabelle Hautefeuille und Seiya production ausgezeichnet.

Der Biopic-Preis ging an „Génération Biétry“ von Clément Repellin für Canal+.

Bei den Dokuserien setzte sich „A Beautiful Obsession“ von Kevin Macdonald durch, hinter der City Studios, Plan B/KM Films und Workerbee stehen.

In der Werbekategorie gewann „The Silent Anthem / L’Hymne Silencieux“ von Bobby Alfonso, entstanden mit Publicis Sport, La Baronne und Fit Group für Société Générale.

Den Sonderpreis der Jury erhielt „David Poisson, Il était une flamme“ von Thibault Payré und Seiya production.

Der Dokumentarfilmpreis von Peace and Sport ging an „Grenfell: the beacon of hope“ von Warner Bros Sport Discovery.

Auch Sportliteratur gehörte zum Programm: „Le chant des montagnes“ von Gaston Rébuffat, erschienen bei Guérin – Éditions Paulsen, erhielt den Sportbuchpreis Renaud de Laborderie.

Den Autobiografiepreis überreichte Fürst Albert II. an den ehemaligen französischen Nationaltorwart Steve Mandanda für „Les jours d’après“. Das gemeinsam mit dem Journalisten Mathieu Coureau geschriebene Buch behandelt seinen Abschied vom Profifußball und den Aufbau eines neuen Lebens nach der Karriere.

Engere Verbindung zum Sportmedienmarkt

Die Preisverleihung fand parallel zur Sportel Monaco im Grimaldi Forum statt. Mehrere am Wettbewerb beteiligte Sender, Produzenten und weitere Medienunternehmen nahmen zugleich am Branchenmarkt teil. Diese Verbindung wollen die Veranstalter weiter ausbauen.

„In diesem Jahr wollten wir die Sportel Awards auch fest im Zentrum der Sportel Monaco verankern und die Verbindungen zwischen dem Wettbewerb und dem Fachmarkt stärken“, sagte Marine Picoulet, Executive Director von Sportel Awards und Sportel Monaco. „Unser Anspruch ist es, Formate und Erzählweisen weiterzuentwickeln und dabei der von Georges Bertellotti begründeten DNA treu zu bleiben.“

Niklas Eckstein

Niklas Eckstein

Fachjournalist in der Medien- und Broadcast-Branche mit den Schwerpunkten Live-Produktion und Medientechnik. Chefredakteur von mebucom.de.

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