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Bitfocus Buttons steuert Arkonas BLADE//runner

Vom einfachen SDI-Signalweg bis zur getrennten Audioschaltung: Mit der neuen Buttons-Anbindung lassen sich Arkonas AT300-Blades über physische Tasten bedienen. Vorlagen erleichtern die Einrichtung.

Bitfocus Buttons UI
Über Buttons lassen sich künftig mehrere AT300-Blades steuern und Betriebsdaten wie PTP-Status, Versorgungsspannung und CPU-Auslastung überwachen. ©Arkona

Arkona hat seine BLADE//runner-Plattform AT300 nativ in das Steuerungssystem Bitfocus Buttons integriert. Das neue Modul verbindet Routing und Statusüberwachung für SMPTE-ST-2110- und SDI-Anwendungen mit einer physischen Bedienoberfläche. Es ist ab sofort in Version 1.0.0 verfügbar und setzt Buttons ab Version 1.8.2 voraus.

Im Mittelpunkt steht das Schalten von Signalen innerhalb der Blades sowie zu Geräten anderer Hersteller. Das Modul erkennt Quellen und Senken automatisch und kann die zugehörigen Tasten selbstständig belegen. Anwender können aber auch gezielt auswählen, welche Verbindungen sie auf ihrer Oberfläche benötigen.

So lässt sich etwa ein SDI-Eingang per Tastendruck auf einen Ausgang legen. Für komplexere Signalwege unterstützt die Integration auch Breakaway-Routing: Dabei lässt sich beispielsweise der Ton eines SDI-Eingangssignals separat an einen Audio-Shuffler weiterleiten, um die Audiokanäle neu zuzuordnen.

Vorlagen für wiederkehrende Abläufe

Arkona und Bitfocus haben für die Integration BLADE//runner-spezifische Konfigurationen und Vorlagen entwickelt. Vorkonfigurierte Zusammenstellungen für gängige Arbeitsabläufe ergänzen die automatische Erkennung und Tastenbelegung. Eigene Konfigurationen lassen sich über die Buttons-Oberfläche anpassen und als individuelle Vorgaben speichern.

„Schon beim ersten Kontakt mit Bitfocus wussten wir, dass das Team verstanden hatte, dass effiziente Arbeitsabläufe eine ausgewogene Balance zwischen Geschwindigkeit und Flexibilität erfordern. Dafür muss man das Produkt, das man integriert – in diesem Fall unseren BLADE//runner –, wirklich verstehen“, sagt Wiggo Evensen, Sales & Partner Manager bei Arkona Technologies.

Betriebszustände mehrerer Blades im Blick

Neben dem Routing überträgt das Modul Statusinformationen an Buttons. Dazu gehören der Lock-, Verbindungs- und Routingstatus der Ein- und Ausgänge sowie Betriebsdaten der Hardware: PTP-Synchronisation, Versorgungsspannung, CPU-Auslastung und Laufzeit seit dem letzten Start.

Anwender können mehrere Blades anbinden, deren Zustand überwachen und einzelne Einheiten bei Bedarf identifizieren oder neu starten. Damit umfasst die Bedienung sowohl die Signalwege als auch grundlegende Kontroll- und Wartungsfunktionen der angeschlossenen AT300-Systeme.

Niklas Eckstein

Niklas Eckstein

Fachjournalist in der Medien- und Broadcast-Branche mit den Schwerpunkten Live-Produktion und Medientechnik. Chefredakteur von mebucom.de.

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