Peking 2022: Discovery stellt Produktionskonzept vor

Discovery hat heute seine internationalen Produktionspläne für Beijing 2022 vorgestellt. Das Konzept soll Sportfans in ganz Europa mit neuester Technik, umfassender Berichterstattung, tiefgründigen Analysen und gutem Storytelling überzeugen.

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©Discovery
Scott Young (re.) im Gespräch mit Radzi Chinyanganya ©Discovery

Insgesamt zeigt Discovery ab dem 2. Februar in über 50 Länder und Gebieten und in 19 Sprachen rund 1.200 produzierte Stunden Live-Berichterstattung der Olympischen Winterspiele über die linearen und digitalen Plattformen – inklusive discovery+ und Eurosport.

Über alle Plattformen hinweg zeigt Eurosport mehr als 1.000 Stunden Live-Programm, davon nahezu 300 Stunden allein bei Eurosport 1 im Free-TV. Zwei tägliche Live-Shows runden das Live-Sport-Angebot ab und bieten den Zuschauer:innen Einordnung, Unterhaltung und Sport-Analysen.

Eine zentrale Rolle spielen die digitalen Kanäle: So sind im Livestream mit Eurosport bei Joyn PLUS+ alle Events der Olympischen Winterspiele verfügbar. In vielen internationalen Märkten ist discovery+ das Streaming-Home der Olympischen Spiele. Auf eurosport.de und auf den Social Media-Kanälen des Senders präsentiert Eurosport den unterschiedlichsten Zielgruppen maßgeschneiderten Content – unter anderem auf Instagram, Facebook, Twitter und TikTok.

Weiterentwicklung des Cube

Der Cube wird auch in diesem Jahr das Alleinstellungsmerkmal von Discovery sein, und möchte neue technologische Maßstäbe im Broadcasting-Bereich setzen. Der neu gestaltete Cube erschafft als virtuelle Welt – die es so noch nie in Sportproduktionen zu sehen gab – ein eindrucksvolles Bergversteck, das in die Felswand eines schneebedeckten Berges eingebettet ist. Je näher der Betrachter kommt, desto mehr entpuppt sich das Erlebnis als riesiges filmisches Wintersportgebiet, das auf mehreren Ebenen des Resorts viele, immersive Presenter- und Analysepositionen bietet. Die Verwirklichung dieser architektonischen und filmischen Vision dauerte laut Discovery zwölf Monate.

Maßgeschneiderte Avatare, die den Athlet:innen aus einzelnen Wintersportarten sehr ähnlich sind, werden im Cube schweben, so dass die Experten von “Team Discovery” um sie herumgehen und die Bewegungen und Leistungen der Athlet:innen detaillierter als je zuvor analysieren können. Darüber hinaus werden Avatare im Hintergrund den Studioraum füllen und der Umgebung Atmosphäre und Leben einhauchen.

Erstmalig hat Discovery den Cube in PyeongChang 2018 eingesetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.

Scott Young, Senior Vice President, Content [&] Production bei Discovery, sagte: „Discoverys Ambitionen für Peking 2022 sind ein einzigartiges Kunststück an Live- und Remote-Produktion. Der Cube wurde für Peking 2022 komplett neu gestaltet und erweitert und wird das ultimative Werkzeug für unser Storytelling sein. Wir sehen ihn an der Spitze der Broadcast-Innovation, da er kinematografische Vision und Gaming-Technologie kombiniert, und damit die Art und Weise der Präsentation und Analyse im Sport verändert. Im Studio geht es darum, unser Team an Expert:innen, Moderator:innen und Produzent:innen dabei zu unterstützen, die besten Geschichten auf fesselnde Art und Weise zu erzählen.”

Auch in Deutschland kommen die Zuschauer:innen in den Genuss dieser technische Elemente, wenn täglich ab 8:45 Uhr in der Medal Zone, das komplett lokalisierte Programmangebot für alle Olympiafans beginnt. Wie schon in Tokio wird Eurosport den Großteil der Olympia-Übertragungen aus dem Sendezentrum in München-Unterföhring abwickeln und nur eine kleine lokale Produktions-Crew in Peking vor Ort haben. Doch Nähe ist keine Frage der Entfernung.

Das Team an Expert:innen, das aus mehr als 30 Olympia-Teilnahmen besteht, analysiert nicht nur die Leistungen der aktuellen Athlet:innen, sondern vermittelt auch den olympischen Geist. Die ausgefeilte Technik des VR-/AR Studiosystems mit dem preisgekrönten Eurosport Cube sorgt auch optisch für Nähe zu den Aktiven, die im Cube zudem live aus Peking ins Studio teleportiert werden können.

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