Der miniCASTER komprimiert das Video-/Audiosignal gängiger Camcorder und Profikameras und sendet sie live ins Internet. Zum Einsatz kommt der H.264 Codec. Er ermöglicht es, alle PC Nutzer, die Videos in einem Flash Player abrufen, aber auch Nutzer von mobilen Endgeräten, wie iPhone- und iPad zu erreichen.
Das Gerät kann per LAN mit dem Internet verbunden werden und für den mobilen Einsatz mit einem 3G-Router. Dieser bündelt drei bis sechs UMTS Kanäle und er ermöglicht so genügend Bandbreite. Für den weltweiten Einsatz kann miniCASTER zusammen mit einem BGAN Satelliten Terminal betrieben werden.
Michael Westphal, Co-Inventor des miniCASTER: "Der miniCASTER hat das Potenzial eine kleine Revolution auszulösen, wie es einst Youtube getan hat. Die weltweit erfolgreichste Videoplattform machte on-Demand Videos im Internet populär und sorgte für den Bewegtbild-
Durchbruch im Netz. Unser miniCASTER könnte der Durchbruch für Live Inhalte, also Videos in Echtzeit für Firmen und Privatpersonen sein."
miniCASTER richtet sich nach seinen Angaben an Vereine, Kulturstätten, WebTV Produktionsfirmen und TV-Nachrichtenteams, die schnell, unkompliziert und vor allem günstig professionelle Live-Bilder ins Internet übertragen wollen. Das Gerät nutzt zur Verteilung von Videostreams das weltweite Videoserver-Netzwerk der Livestreaming-Plattform TV1.EU. Weitere Informationen finden sie hier. (09/10)
Live-Encoder im Taschenformat
TV1.EU hat auf der IBC 2010 mit dem miniCASTER das erste mobile Gerät im Taschenformat zur Erzeugung von Live-TV-Signalen vorgestellt. Per Tastendruck lässt sich live und in HDTV-Qualität senden; die Verbindung zum Internet erfolgt über Festnetz, Mobilfunk oder Satellit.
Eckhard Eckstein
Erfahrener Fachjournalist und langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift MEDIEN BULLETIN. Themenschwerpunkte sind Medienpolitik und Rundfunktechnologie.
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