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4K-Videoübertragung mit VISLINK

Vislink präsentierte auf der IBC 2015 erstmals den UltraCoder zusammen mit dem UltraDecoder. Die eingesetzte Coder-Technik basiert auf dem H.265 Standard zur Komprimierung von 4K/HD/SD-Signalen. Der UltraCoder ist der erste H.265- und 4K-fähige Videoencoder zur Kontribution von Videosignalen.

4K-Videoübertragung mit VISLINK
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Im direkten Vergleich benötigt der Videostandart H.265/HEVC rund 50% der Bitrate von H.264 zur Übertragung von Videosignalen. Somit kann laut Vislank bei der Übertragung von Videosignalen bis zu 50% Bandbreite eingespart werden, ohne Kompromisse bei der Videoqualität eingehen zu müssen.

Der UltraCoder kann vier H.265 HD-Videokanäle gleichzeitig verarbeiten. Er ist in der Lage, die Leistung von vier Encodern in einem Gerät zu vereinen. Somit lassen sich mit dem Gerät vier HD-Videosignale oder ein 4K-Videosignal encodieren und decodieren. Ähnlich wie andere Geräte aus der Vislink-Familie kommt der UltraCoder als kompakte 1HE hohe ½ 19“-Rackeinheit. Das Gerät kann damit in Umgebungen genutzt werden, in denen kleine und leichte Lösungen entscheidend sind.

Das Paket aus UltraCoder und UltraDecoder ist nach Unternehmensangaben eine ideale Lösung für SNG- oder ENG-Einsätze. Bei der Konstruktion des Gerätes wurden zwei SFP-Module verbaut, auf denen jeweils zwei 3G-SDI-Signale verarbeitet werden können. Damit ist das Gerät auch für zukünftige Entwicklungen im Bereich der Kabel gebundenen Übertragung von 4K-Video gewappnet. Vislink-Produkte sind im Vertrieb von MCI Studio Hamburg. (9/15)

Eckhard Eckstein

Eckhard Eckstein

Erfahrener Fachjournalist und langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift MEDIEN BULLETIN. Themenschwerpunkte sind Medienpolitik und Rundfunktechnologie.

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