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Deutsches Rundfunkarchiv nutzt Lawo-Technologie

An seinem Standort Potsdam hat das Deutsche Rundfunkarchiv den letzten seiner drei Kopierräume mit Lawo-Technologie modernisiert. Verantwortlich für die Integration war der Schweizer Systemintegrator SLG Broadcast.

Deutsches Rundfunkarchiv nutzt Lawo-Technologie
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Herzstück jedes Kopierraums ist ein 12-Fader Lawo sapphire Mischpult mit einem Zentral- und drei Fader-Modulen. Alle Quellen mit ihren Eingängen und Ausgängen sind an ein DALLIS I/O System angebunden, so dass es über die GPIO-Karte möglich ist, Start und Stopp für alle Bandmaschinen, CD-Spieler und DAT-Maschinen vom sapphire Pult aus zu bedienen.

Alle drei Kopier- und Produktionsräume mit sapphire Konsolen sind über einen Lawo Nova29 MADI Router verbunden sind. Zwei dieser Studios wurden bereits 2014 - ebenfalls von SLG Broadcast - gebaut. Die Nova29 erlaubt nicht nur den Zugriff auf die Signale der anderen Studios, sondern auch, alle Steuerdaten der Tonbandmaschinen und CD Player zu übertragen. Damit können die dort installierten Restaurationswerkzeuge von Cedar Audio ebenfalls gemeinsam genutzt werden. Sollte beispielsweise ein Cedar PC oder eine Tonbandmaschine ausfallen, dann kann umgehend per Knopfdruck die Maschine eines anderen Studios verwendet werden. Somit entfällt nun das stundenlange Umstecken von Kabeln oder Verschieben von Geräten. (8/15)

Eckhard Eckstein

Eckhard Eckstein

Erfahrener Fachjournalist und langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift MEDIEN BULLETIN. Themenschwerpunkte sind Medienpolitik und Rundfunktechnologie.

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