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Sonnet bringt zwei 25GbE-Ports an Thunderbolt-Rechner

Der Twin25G T5 verbindet Macs, Windows- und Linux-Rechner mit Shared Storage und 25GbE-Netzen. Zwei optische Module gehören zum Lieferumfang; auch bestehende 10GbE-Verbindungen werden unterstützt.

Sonnet Twin25G T5
Sonnet erweitert Rechner mit Thunderbolt- oder USB4-Anschluss um zwei optische 25GbE-Netzwerkports. ©Sonnet

Sonnet Technologies hat mit dem Twin25G T5 einen Thunderbolt-5-Adapter mit zwei 25-Gigabit-Ethernet-Ports vorgestellt. Er richtet sich unter anderem an Postproduktionsarbeitsplätze, die für gemeinsam genutzte Speichersysteme und große Dateitransfers mehr Netzwerkbandbreite benötigen. Das Gerät ist ab sofort für rund 950 Euro erhältlich.

Der Adapter kombiniert Sonnets Twin25G-PCIe-Karte mit dem Thunderbolt-5-Erweiterungsgehäuse Echo SE I T5. Damit lässt sich die Netzwerkkarte auch an Notebooks, kompakten Desktop-Rechnern und All-in-one-Systemen ohne eigenen PCIe-Steckplatz nutzen. Zwei mitgelieferte 25GBASE-SR-SFP28-Transceiver stellen die optischen Anschlüsse bereit. Über separat erhältliche Glasfaserkabel mit LC-Steckern verbindet sich das Gerät mit einem Switch oder direkt mit einem entsprechend ausgestatteten Speichersystem; Sonnet nennt hier Reichweiten von bis zu 100 Metern.

Twin25G T5 unterstützt auch 10GbE

Beide Netzwerkports unterstützen jeweils 25 und 10 Gbit/s. Der Adapter kann daher zunächst in einer 10GbE-Umgebung arbeiten, bevor Switch oder Shared Storage auf 25GbE umgestellt werden. Eine Bündelung der beiden Ports per Teaming beziehungsweise Link Aggregation unterstützt das Gerät hingegen nicht.

Auf Mac-Seite setzt Sonnet macOS 15 oder neuer voraus und nennt Thunderbolt 3, Thunderbolt 4, Thunderbolt 5 sowie Thunderbolt/USB4 als unterstützte Anschlüsse. Windows-Rechner benötigen Windows 11 ab Version 25H2, Linux-Systeme einen unterstützten Kernel ab Version 6.6; bei beiden Plattformen sind Thunderbolt 4, Thunderbolt 5 oder USB4 vorgesehen. Für die Inbetriebnahme ist ein Treiber zu installieren.

Zusätzlicher Anschluss für Peripherie

Während einer der beiden Thunderbolt-5-Ports die Verbindung zum Rechner herstellt, bleibt der zweite für ein weiteres Thunderbolt- oder USB-Gerät beziehungsweise einen Bildschirm verfügbar. Er liefert bis zu 15 Watt. Ein Thunderbolt-Display mit bis zu 6K Auflösung lässt sich Sonnet zufolge anschließen, ohne die Leistung einer 25GbE-Verbindung zu beeinträchtigen.

Ein temperaturgeregelter Lüfter kühlt das Gehäuse. Zum Lieferumfang gehören außerdem ein externes 60-Watt-Netzteil, ein 0,8 Meter langes Thunderbolt-5-Kabel und eine ThunderLok-A-Steckersicherung, die das Kabel gegen versehentliches Herausziehen am Adapter sichert.

Niklas Eckstein

Niklas Eckstein

Fachjournalist in der Medien- und Broadcast-Branche mit den Schwerpunkten Live-Produktion und Medientechnik. Chefredakteur von mebucom.de.

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