Sonnet Technologies erweitert seine Dockingstation-Serie um zwei Thunderbolt-5-Modelle. Das Echo 20 SecureDock und das Echo 21 SuperDock bieten jeweils elf Peripherieanschlüsse, 10-Gigabit-Ethernet und hochauflösende Audioausgabe in einem kompakten Aluminiumgehäuse. Beide Docks verbinden sämtliche Peripheriegeräte über ein einziges Thunderbolt-5-Kabel mit dem Rechner und laden Laptops dabei mit bis zu 140 Watt.
Zwei Modelle, ein zentraler Unterschied
Die beiden Docks sind funktional weitgehend identisch. Der zentrale Unterschied liegt beim Echo 21 SuperDock: Dieses Modell verfügt über einen internen M.2-NVMe-SSD-Steckplatz, der bis zu 8 TB Speicher mit Übertragungsraten von bis zu 3.300 MB/s aufnimmt. Sonnet positioniert diesen integrierten Speicher für Content-Erstellung, Medienspeicherung und Time-Machine-Backups. Das Echo 20 SecureDock verzichtet auf diesen Steckplatz und richtet sich laut Hersteller an Unternehmens- und Behördenumgebungen, in denen kein interner Speicher am Dock gewünscht ist.


Anschlussausstattung im Detail
Der Thunderbolt-5-Hostanschluss sitzt auf der Rückseite, was die Kabelführung vereinfacht. Eine mitgelieferte ThunderLok-Anschlusssicherung verhindert versehentliches Lösen des Kabels.
An USB-Anschlüssen stehen insgesamt neun Ports nach USB 3.2 Gen 2 mit 10 Gbit/s bereit, aufgeteilt in vier Typ-A- und fünf Typ-C-Buchsen. Alle Ports liefern zusätzliche Leistung für busgespeiste NVMe-SSDs mit höherem Spitzenleistungsbedarf. Die USB-C-Anschlüsse unterstützen die Typ-C-Ladespezifikation und laden Geräte auch bei ausgeschaltetem oder nicht angeschlossenem Computer.
Hinzu kommen zwei Thunderbolt-5-Peripherieanschlüsse mit jeweils 15 Watt Leistungsabgabe. Sie unterstützen Thunderbolt-5-, 4- und 3- sowie USB-Peripherie einschließlich Displays und erlauben per Daisy Chain den Anschluss von bis zu vier eigenversorgten Thunderbolt-Geräten.
Netzwerk, Video und Audio
Der integrierte 10-Gigabit-Ethernet-Port arbeitet über Cat-6- oder Cat-6A-Kupferkabel und ist abwärtskompatibel mit 5-Gb-, 2,5-Gb- und Gigabit-Infrastrukturen. Für die Bildausgabe stehen ein HDMI- und ein DisplayPort-Ausgang zur Verfügung. Unter macOS wird 4K bei 60 Hz über HDMI unterstützt, unter Windows bis zu 8K bei 60 Hz. Der DisplayPort-Ausgang liefert 4K bei 144 Hz. Insgesamt lassen sich je nach Computerunterstützung bis zu vier Monitore ansteuern.
Bei den Audioanschlüssen setzt Sonnet auf einen Hi-Res-Audio-Codec mit bis zu 24 Bit und 192 kHz Abtastrate. Das Dock bietet eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse und eine 3,5-mm-Mikrofonbuchse sowie separate Cinch-Ausgänge für den linken und rechten Kanal mit Line-Pegel. Diese eignen sich für Aktivlautsprecher, Studiomonitore oder den direkten Anschluss an Receiver, Endstufen und Mischpulte.
Kompatibilität und Abmessungen
Sonnet gibt Kompatibilität mit Apple-M-Serie-Macs, Intel-Macs mit Thunderbolt 3, Windows-Rechnern mit Thunderbolt 5, 4 und USB4, entsprechenden Chromebooks sowie iPad-Pro-Tablets der M-Serie an. Das Aluminiumgehäuse misst 24,4 × 10,7 × 3,3 cm.
Verfügbarkeit und Preise
Das Echo 20 Thunderbolt 5 SecureDock ist ab sofort zum empfohlenen Verkaufspreis von 621,33 Euro inklusive Mehrwertsteuer erhältlich. Das Echo 21 Thunderbolt 5 SuperDock soll in der zweiten Maihälfte für 690,35 Euro inklusive Mehrwertsteuer folgen. Beide Modelle werden über die weltweiten Vertriebs- und Handelspartner von Sonnet angeboten.