Wird die Kreativität in der deutschen Film- und TV-Produktion durch neue digitale Technologien befeuert – oder doch nur in eine IT-Effizienz-Zwangsjacke gesteckt, um immer mehr und immer weiter Kosten ein zu sparen?
Thomas Bellut, seit 15. März 2012 ZDF-Intendant, hat sein erstes Amtsjahr absolviert – fast zeitgleich mit dem 50. Geburtstag des ZDF am 1. April. MEDIEN BULLETIN fragt: Was hat sich unter Belluts Leitung beim ZDF und im deutschen Fernsehmarkt verändert?
Andere Branchenverbände sehen in der Einigung zwischen Produzentenallianz und ARD auf Eckpunkte zur vertraglichen Zusammenarbeit keinen substanziellen Fortschritt für die Branche und sprechen der Allianz das Verhandlungsmandat für Dokumentarfilmer ab.
Keine Perspektive sieht der ZDF-Fernsehrat in einer Fusion von ZDFneo oder ZDFinfo mit anderen öffentlich-rechtlichen Angeboten. Das Gremium unterstützt damit ZDF-Intendant Thomas Bellut (Foto) in seiner Ablehnung eines entsprechenden ARD-Vorschlags.
Channel 21 in Hannover hat während des laufenden Sendebetriebs die zweite Studiohälfte modernisiert. In nur vier Wochen entstanden sieben neue Sets, die den Live-Verkaufsshows noch mehr kreative Möglichkeiten bieten.
REGIOCAST DIGITAL stellt nach dem Ende der Bundesligasaison 2012/2013 das Fußball-Radio 90elf ein. Nach dem Verlust der Audio-Verwertungsrechte an den Spielen der 1. und 2. Bundesliga für vier Spielzeiten fehlt dem Sender die wirtschaftliche Grundlage.
Amazon kündigt mehr als 70 neue Stellen für Software-Entwickler in der neuen Amazon Development Center Germany GmbH an. Angesiedelt an den Standorten Berlin und Dresden sollen zukunftsweisende Technologien für Amazon entwickelt werden.
Nach diversen Ankündigungen macht YouTube jetzt ernst: die ersten Kanäle werden kostenpflichtig. Eingeführt wurde ein Kostenmodell für zunächst 30 Kanäle, wofür die Anbieter eine monatliche Gebühr nehmen. Es geht los mit 99 Cent.
Die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. und die ARD-Landesrundfunkanstalten haben Eckpunkte zur vertraglichen Zusammenarbeit für vollfinanzierte dokumentarische Auftragsproduktionen beschlossen, die sich an einem vergleichbaren Abschluss mit dem ZDF orientieren.
Mit dem am 30. April vollzogenen Verkauf der MMC Studios an die Deutsche Unternehmensbeteiligung AG und einem insgesamt positiven Betriebsergebnis für 2012 will der Kölner Fernseh-Studiodienstleister sich auch im Bereich Film stärker engagieren und mehr Filme koproduzieren.