Wie der deutsch-französische Kulturkanal mitteilt, wurde auch bei der durchschnittlichen kumulierten Reichweite mit 7,9 Millionen Zuschauern, die mindestens 15 Minuten konsekutiv pro Woche ARTE sahen, eine Zunahme von 13 % verzeichnet. Die Steigerung der Zuschauerakzeptanz verteilt sich gleichmäßig über alle Zeitschienen: Nicht nur der Abend hatte einen wesentlichen Anteil an der steigenden Tendenz (+ 22 % zwischen 20.15 Uhr und 01.00 Uhr gegenüber 2012), sondern auch der Vor- und Nachmittag (+ 14% bzw + 17 %).
Als Gründe nennt ARTE die anspruchsvollen Kulturprogramme, die investigativen Formate an den Dienstagen wie auch die Koproduktionen im Spiel- und Fernsehfilmbereich.
Auf unterhaltsame Weise erzählte die 10-teilige Dokumentationsreihe “Geliebte Feinde – Die Deutschen und die Franzosen” (ZDF/ARTE) 1200 Jahre gemeinsame Geschichte und erreichte im Schnitt 300.000 Zuschauer. ARTE wagte sich am 03.12.2013 mit “Indien - Das Land, das seine Frauen hasst” (ARTE) an ein großes Tabuthema heran und interessierte hiermit 670.000 Zuschauer. Den großen Rekord des Jahres landeten “Willkommen auf dem Land” (ZDF/ARTE) am 19.07.13 mit Senta Berger und Günther Maria Halmer in den Hauptrollen (1,17 Mio. Zuschauer) oder auch “Verratene Freunde” (SWR/ARTE) am 15.03.13 von Stefan Krohmer mit Matthias Brandt und Heino Ferch (1,12 Mio. Zuschauer).
Auch im Onlinebereich gab es eine Steigerung um 28% gegenüber dem Vorjahr. Die ARTE-Mediathek ARTE+7 registrierte eine Zunahme von 39% mit 8 Millionen Streamings im Monat.
Weiterhin ist der Sender auf allen sozialen Netzwerken sehr präsent: 1,5 Millionen Fans auf Facebook, davon 830.000 auf der Seite des Senders und mehr als 300.000 Follower auf Twitter. (1/14)
Arte legt bei der Reichweite zu
ARTE hat 2013 in Deutschland und in Frankreich kontinuierlich zugelegt. In Deutschland sind die Zuschauerzahlen (0,90%) für das gesamte Programm um 18% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Dezember wurde erstmals der Marktanteil von 1% überschritten..
Eckhard Eckstein
Erfahrener Fachjournalist und langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift MEDIEN BULLETIN. Themenschwerpunkte sind Medienpolitik und Rundfunktechnologie.
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