60 JAHRE HFF „Konrad Wolf”

2014 feiert die HFF „Konrad Wolf“ ihr 60-jähriges Bestehen. Am 10. April lädt die Hochschule zur Auftaktveranstaltung um 17.00 Uhr in das Kino der HFF. Es begrüßen Professorin Susanne Stürmer und Professor Torsten Schulz, das Einführungsreferat hält Tobias Ebbrecht-Hartmann.

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60 JAHRE HFF „Konrad Wolf

Es wird in den kommenden Wochen eine Veranstaltungsreihe („HFF Reframed“) geben, die durch das Sommersemester hinweg die vielen Facetten von Ausbildung und studentischem Filmschaffen in Babelsberg präsentiert. Dass sich in den künstlerisch anspruchsvoll gestalteten Studierendenfilmen der letzten 60 Jahre auch Zeitgeist manifestiert, dass sie gelebten Alltag dokumentarisch oder fiktional abbilden und auf diese Weise heute selbst als Dokumente politischer, kultureller und medialer Zeitgeschichte rezipiert werden können, sollen nicht nur Filmabende, sondern auch Vorträge und Diskussionsrunden mit erfolgreichen Alumni zeigen.

Auch das Filmmuseum Potsdam wird als HFF-Institut nach seiner feierlichen Wiedereröffnung am 25. Oktober das eine oder andere Kapitel aus sechs Jahrzehnten Hochschulgeschichte beleuchten, so z.B. in der Langen Nacht der Alumni am 07. November. Ab dem 20. November führen eine Foyerausstellung und eine Filmreihe durch das umfangreiche Werk eines HFF-Regie-Studenten der ersten Stunde, Hermann Zschoche. Zum Kurzfilmtag am 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres, werden die „best of 60 Jahre HFF“ gezeigt.

Im Oktober 1954 wurde die heutige Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolf” (HFF) gegründet. Damit gehört sie nicht nur zu den ältesten Filmschulen in der Welt, in Deutschland war die Babelsberger Hochschule die erste Ausbildungsstätte für Filmberufe. 60 Jahrgänge von Studierenden aus Deutschland und der Welt haben seitdem in Babelsberg Filme gedreht, gelernt, geforscht und experimentiert. „Mauern haben uns noch nie aufgehalten“! Dieses Motto – Ergebnis eines studentischen Wettbewerbs – wird das Jubiläumsjahr begleiten. Es verweist auf die Leidenschaft und Innovationsfreude, mit der sich Studierende, Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HFF alltäglich für den Film und die Ausbildung engagieren. (4/14)