NAB 2024: 4 Fragen an Qvest-CEO Peter Nöthen

Peter Nöthen, CEO des Consulting- und Systemintegrators Qvest, spricht auf der NAB über die Herausforderungen der Branche und den großen Trend KI.

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Als großer Consultant und Systemintegrator ist die NAB für Qvest nicht das große Schaufenster für Produktneuheiten. Vielmehr werden “strategische Themen mit den Kunden besprochen”, verrät Qvest-CEO Peter Nöthen im Video-Interview mit mebulive. Ganz ohne eigenes Produktportfolio stellt Qvest dennoch nicht aus. Neben dem Enterprise Playoutsystem Makalu, Lösungen von TeraVolt zeigt das weltweit agierende Unternehmen auch neue Applikationen für die Low-Code-Plattform qibb. Viele davon, 20 an der Zahl, haben KI-Funktionalitäten integriert.

“Wir sind ja ein Consultant und Systemintegrator und kein großer Produkthersteller. Stattdessen werden mit uns die Themen diskutiert, die einen bewegen. Und damit sind wir eigentlich schon beim Hauptthema dieser Messe. Das Hauptthema dieser Messe ist sicherlich das Thema Künstliche Intelligenz.”

Qvest-CEO Peter Nöthen auf der NAB 2024

Entsprechend wichtig sieht Peter Nöthen das Thema KI auch für die Broadcast-Branche. “In den nächsten 12 bis 24 Monaten wird es eigentlich keine Content-Produktion mehr geben, die ohne Künstliche Intelligenz auskommt”, prognostiziert der Manager. Die Branche erwarte kommerzielle Erfolge. Vor allem im Vertrieb und in der Verwaltung ließen sich Kostenvorteile erzielen, die sowohl bei den privaten als auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland auf der Tagesordnung stünden.

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