G&D stellt KVM-over-IP-Extender VisionXS vor

Manchmal ist weniger mehr: Die neue High-end-Produktreihe des deutschen KVM-Herstellers Guntermann & Drunck (G&D) möchte mit kleinem Gehäuse und großer Leistung punkten. Jetzt stellt G&D den Hochleistungs-KVM-over-IP-Extender mit leistungsfähiger Videoübertragung für Auflösungen bis zu 4K60 vor.

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G&D stellt KVM-over-IP-Extender VisionXS vor
©G&D

Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen nutzt das VisionXS Standard-Netzwerke mit bis zu 10Gbit/s und eröffnet damit eine neue Dimension an Möglichkeiten.

Aktuell verfügbar ist ein IP-System für DisplayPort UHR, später werden weitere Geräte für HDMI und DVI-I folgen. Bei der VisionXS-Reihe setzt der Hersteller ebenfalls auf seine verlustfreie Kompression bluedec, die authentische, pixelperfekte Videoerlebnisse ermöglicht.

Geringer Platzbedarf

Bereits auf den ersten Blick fällt ein wesentlicher Unterschied auf: die Größe der Module. In der VisionXS-Serie sind die Arbeitsplatzmodule jetzt wesentlich kleiner und somit platzsparender. Durch den geringeren Platzbedarf können die Produkte auch überall dort eingesetzt werden, wo Platz ein kritischer Faktor ist.

Integrierte Switch-Funktionalität

Eines der Highlights des neuen VisionXS ist das integrierte Feature „IP-MUX“. Bei der Funktion verwaltet ein Konsolengerät mehrere Ziel-IP-Adressen von bis zu 20 Rechnerquellen ohne, dass zusätzliche Hardware dafür benötigt wird. Für einfache Anwendungen kann über das On-Screen-Display auf die unterschiedlichen Quellen geschaltet werden. Die Vorteile: geringer Aufwand, weniger Geräte, smarte Anwendung. Da der Umschaltprozess aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen wie VPN-Aufbau und Verschlüsselungsaufbau in der IP-MUX Anwendung nicht seamless ist, können Kunden, deren Anwendungen dies erfordern, weiter auf das KVM-over-IP-Matrixsystem Control Center-IP zurückgreifen, um Instant-Switching zu ermöglichen.

Sicherheitsfeature Übertragungsredundanz

Als zusätzliches Sicherheitsfeature ist jedes Gerät mit zwei Transmissionsanschlüssen ausgestattet. So ist eine schnelle Umschaltung zur Fallback-Transmissionsleitung möglich. Um die Übertragungsredundanz zu nutzen, wird keine zusätzliche Hardware benötigt, denn der zweite Anschluss kann – auch nachträglich – per Software-Key freigeschaltet werden. Ist das Produkt über beide Transmissionsanschlüsse an das KVM-Netzwerk angeschlossen, wird dank Link Aggregation automatisch zwischen beiden Transmissionsschnittstellen umgeschaltet, sobald die vorherige Verbindung unterbrochen wird.

Durchgängige Kompatibilität mit anderen G[&]Ds Matrixsystemen

Ein weiterer Vorteil der VisionXS-Extender liegt in ihrer Kombinierbarkeit mit G[&]Ds Matrixsystemen. VisionXS-Produkte können entweder als Extender-Strecke paarweise betrieben werden oder aber auch in Matrix-Installationen eingebunden werden. Somit haben Anwender auch zukünftig eine Hardware für alles. Die neuen Geräte sind voll mit den bisherigen Produkten kompatibel. Durch die weitreichende Kombinierbarkeit der KVM-Systeme stehen so für alle Applikationen die passenden Lösungen bereit. Das bringt noch mehr Planungssicherheit, um Installationen auch nachträglich schnell und einfach zu erweitern.

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