Durch den Brand im letzten Jahr wurden große Teile der IT-Infrastruktur in den Räumlichkeiten von ProSiebenSat.1 in Unterföhring zerstört. „Wir mussten uns entscheiden, ob es sinnvoller ist großflächige und teure Reparaturarbeiten zu starten oder, quasi auf der grünen Wiese, eine komplett neue Lösung zu schaffen“, erklärt CIO Dr. Andreas König. Am Ende entschied man sich, ein komplett neues Rechenzentrum bauen lassen.
Das neue Rechenzentrum wurde in zwei extra angefertigten Containern untergebracht und die Mitarbeiter zogen die benötigte Technik während des laufenden Betriebes reibungslos um.
Die Vorteile der neuen Rechenzentrums-Container sind laut König unter anderem die zusätzlichen Redundanzstufen, die eine erhöhte Verfügbarkeit der Systeme ermöglichen, die Flexibilität die durch die transportablen Container geboten wird und die größere Energieeffizienz, da Luft in Kalt- und Wärmegängen ausgetauscht und mehrfach genutzt werden kann. In dem hier gezeigten, von ProSieben-Sat.1-Produktion-Auszubildenden realisierten Video erklärt König das technische Konzept des neuen Rechenzentrums sowie Strategie und Zielsetzung bei dessen Bau. (3/13)
Neues Rechenzentrum bei ProSiebenSat.1
ProSiebenSat.1 Produktion, der Technologiebereich der ProSiebenSat.1 Group, hat nach einem Brand im Rechenzentrum der Sendergruppe im Sommer 2012, gemeinsam mit dem Unternehmen HP Services in nur drei Monaten den Bau eines neuen, hochmodernen Rechenzentrums realisiert.
Eckhard Eckstein
Erfahrener Fachjournalist und langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift MEDIEN BULLETIN. Themenschwerpunkte sind Medienpolitik und Rundfunktechnologie.
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