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WDR will regionale Berichterstattung neu aufstellen

Der Sender plant, die Programmbereiche Aktuelles und Landesprogramme zum 1. Januar 2027 zusammenzuführen. Chefredakteur Stefan Brandenburg soll die publizistische Gesamtverantwortung für den neuen Bereich übernehmen.

WDR Logo Neuorganisation seiner regionalen Berichterstattung
Der WDR plant eine Neuorganisation seiner regionalen Berichterstattung zum 1. Januar 2027. ©WDR (Logo)

Der WDR plant eine Neuorganisation seiner regionalen Berichterstattung. Die bisherigen Programmbereiche Aktuelles und Landesprogramme sollen zum 1. Januar 2027 in einem neuen Programmbereich NRW zusammengeführt werden. Das Vorhaben bedarf noch der Zustimmung der WDR-Gremien.

Brandenburg übernimmt Gesamtverantwortung

Die publizistische Gesamtverantwortung für den neuen Programmbereich soll bei Chefredakteur Stefan Brandenburg liegen. Die Regionalstudios bleiben erhalten und produzieren eigenverantwortlich Inhalte für ihre jeweiligen Berichtsgebiete.

„Wir wollen die regionale Berichterstattung für die Menschen im Land deutlich ausbauen – unter einem Dach und mit unserer geballten journalistischen Kompetenz", sagt WDR-Intendantin Katrin Vernau. Die Tech-Giganten interessierten sich nicht für Wachtendonk oder Tecklenburg – der WDR aber schon. „Neues aus und für NRW wird es von uns noch schneller und attraktiver auf allen relevanten Kanälen geben."

Abstimmung mit Gremien und Mitarbeitenden

Die neue Organisationsstruktur soll nun gemeinsam mit den Mitarbeitenden der betreffenden Bereiche, dem Personalrat, der Redakteursvertretung und den WDR-Aufsichtsgremien ausgestaltet werden.

Niklas Eckstein

Niklas Eckstein

Fachjournalist in der Medien- und Broadcast-Branche mit den Schwerpunkten Live-Produktion und Medientechnik. Chefredakteur von mebucom.de.

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