LiveU hat nach den Olympischen Winterspielen eine erste Bilanz seines LIQ-Einsatzes gezogen. Die KI-gestützte Übertragungstechnologie kam erstmals bei einem globalen Multi-Venue-Sportevent in großem Umfang zum Einsatz.
Insgesamt waren mehr als 980 LiveU-Einheiten im Einsatz, genutzt von Broadcastern aus 37 Ländern. Die Geräte übertrugen über 15.000 Stunden Live-Content in nahezu 12.000 Sessions – insgesamt 134 Terabyte an Live-Video.
KI-gestützte Übertragung statt klassisches Bonding
LIQ unterscheidet sich von traditionellem IP-Bonding durch einen KI-gestützten Ansatz: Die Technologie nutzt prädiktives Congestion-Management und Echtzeit-Netzwerkanalyse, um Übertragungspfade dynamisch zu optimieren. Bei Großevents, wo tausende Geräte um Bandbreite konkurrieren und die Netzwerkbedingungen stark schwanken, ist das ein relevanter Faktor.
Rund 60 Prozent der unterstützten Sessions wurden über LIQ übertragen. Die durchschnittlichen Bitraten lagen dabei laut LiveU über 36 Prozent höher als bei konventioneller Übertragung, was eine konsistente 4K- und HDR-Berichterstattung ermöglichte.
„Die Winterspiele markierten einen entscheidenden Moment für LiveU", sagt Ophir Zardok, Head of Sports Strategy & Business Development bei LiveU. „Zum ersten Mal wurde LIQ bei einem globalen Sportevent dieser Größenordnung eingesetzt. Die Ergebnisse haben unsere Vision für KI-gestützte Konnektivität bestätigt."