Bei den Aufnahmen für die Kinospielfilme "Gravity", "Maleficent" und "Iron Man 3" hat der Sensor der ALEXA/AMIRA-Serie der Münchner ARRI bereits die Tauglichkeit für 4K und IMAX-Vorführungen bewiesen. Mit einem Update wird die Kamera so aufgerüstet, dass in ProRes mit einer UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 direkt auf C-Fast 2.0-Karten aufgezeichnet werden kann. Laut Hersteller sind damit Bildraten bis zu 60 fps möglich. Das Upgrade, das voraussichtlich ab Ende 2014 im Lizenz-Shop angeboten wird, soll zu einem erschwinglichen Preis erhältlich sein.
Der Dokumentarfilmer Rolf Steinmann nutzt derzeit eine AMIRA bei Dreharbeiten für Disney Nature. "Für Kameramänner wie mich, die mit ihrer eigenen Kamera arbeiten, ist das UHD-Upgrade ein zukunftsweisender Weg. Ich kann künftig weiter mit der zuverlässigen, robusten Kamera ohne Qualitätsverlust arbeiten und auf Wunsch die Bilder im hochauflösenden Format liefern."
Markus Duerr, Product Manager des AMIRA-Systems, ergänzt: "Die Kundenreaktionen auf unsere Kamera sind weltweit ausgesprochen positiv. Das Modell ist ein großer Erfolg und wird bei einer Vielzahl von anspruchsvollen Produktionen eingesetzt. Der neue Output in ProRes UHD ergänzt hervorragend die hohe Bildqualität, leichte Bedienung und Vielseitigkeit der Kamera. Davon profitieren unsere Kunden zum Beispiel in China, wo 4K im Fokus der Broadcasting-Industrie steht." (9/14)
AMIRA filmt mit ProRes UHD
Um die 4K-Auflösung auch für die Dokumentarkamera AMIRA anzubieten, kündigt ARRI für das Jahresende 2014 ein Software-Update an. Die Erweiterung, die über den ARRI-Lizenz-Shop erhältlich sein wird, erlaubt Aufnahme und Ausgabe von ProRes UHD Signalen.
Eckhard Eckstein
Erfahrener Fachjournalist und langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift MEDIEN BULLETIN. Themenschwerpunkte sind Medienpolitik und Rundfunktechnologie.
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