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Gesicherter KVM-Zugriff von überall via IP

IHSE erweitert seine KVM-Lösungen um standortunabhängige Zugriffsmöglichkeiten über IP. Das erlaubt erstmals den Fernzugriff auf geschlossene Draco-KVM-Installationen. Die Lösungen sind auf der NAB 2019 (Stand SL9610) im Live-Einsatz zu erleben.

Gesicherter KVM-Zugriff von überall via IP
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Das neue IP-Modul (Secure IP Remote Access Gateway CON) verbindet die KVM-Matrix mit privaten oder öffentlichen TCP/IP-Netzwerken. Das erlaubt den Fernzugriff auf matrixverbundene Zielgeräte per HTML-Browser oder Soft Client bei maximaler Leistungsfähigkeit.

Das IP-Modul dient zudem als Isolator, indem es die Matrix und somit das sichere KVM-System (den SecureCore) von dem IP-Netzwerk trennt. So gelangt kein IP-Protokoll an oder in die Matrix. Das gewährleistet die Integrität des KVM-Systems und steht im Einklang mit der IHSE-Philosophie der sicheren Trennung von Kernmatrix und TCP/IP-Netzwerken als wirksame Gegenmaßnahme zu potenziellen Cyber-Attacken.

Der HTML-5.0-basierte Browserzugriff bietet höchste Flexibilität auch für den Zugriff von mobilen Geräten. Mehr Leistung und Funktionalität bei gleichzeitig hoher Flexibilität ermöglicht der Zugriff per Windows- oder Linux-basierter Client-Software.

Das IP-Modul bietet eine hervorragende Bildqualität mit 1080p60-Videosignal bei 8 Bit Farbtiefe und vollen 60 Bildern pro Sekunde (BpS). Bei Bedarf lassen sich auch 4K-Auflösungen mit 30 BpS erzielen. Trotz der hohen Auflösungen liegen die Latenzen unterhalb von 50 ms.

Die nahezu Echtzeitperformanz kommt damit erstmals ohne dedizierte Empfänger-Hardware aus, sondern lässt sich mit aktueller PC-Hardware als Empfangsgerät abbilden. Die Anforderungen an die Netzwerktechnologie sind indes äußerst gering. Das Secure IP Remote Access Gateway benötigt weder aufwendig zu konfigurierende Multicast-Architekturen, noch die hohen Bandbreiten ähnlich leistungsfähiger Systeme.

Für Installationen, die ohne die Komplexität von Matrixsystemen auskommen, bietet IHSE ein alternatives IP-Modul, das den direkten Anschluss eines Rechners anstelle des KVM-Links zur Matrix ermöglicht. So können auch einzelne Rechner unmittelbar per Fernzugriff über IP-Netzwerke angeschlossen und bedient werden. Zusätzliche lokale Ausgänge (Signal Feed-Through) ermöglichen den Anwendern gleichzeitig den lokalen Computerzugriff.

Die Secure IP Access Gateway CON ist für den Einsatz mit Draco tera KVM-Switchen entwickelt und nahtlos kompatibel mit der Draco vario Extender-Serie und Draco vario-Gehäusen. Neben der Fernzugriffsmöglichkeit bietet sie HDMI- und USB-Schnittstellen für den lokalen Zugriff auf Rack- oder Arbeitsplatzebene. Es sind Varianten für Cat-X- und Glasfaserkabel erhältlich; beide auch in redundanter Ausführung.

Bestellungen für die neuen IP-Module können ab sofort entgegengenommen werden. Die ersten Auslieferungen erfolgen ab Q3 2019. (4/19)

Isabel Gauger

Isabel Gauger

Isabel Gauger verantwortet bei mebucom Marketing und Kooperationen. Als Autorin berichtet sie außerdem über Branchenevents und ausgewählte Technikthemen.

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