
Wisycom reagiert mit der MATF auf wachsende Anforderungen bei der zentralen Verwaltung von RF-Signalen über mehrere Zonen hinweg. Das Gerät ersetzt nach Herstellerangaben mehrere Rack-Komponenten durch eine einzige flexible Einheit. Das Unternehmen mit Sitz im italienischen Tombolo gilt als etablierter Anbieter für RF-Übertragung über lange Distanzen.
Bis zu acht RF-Zonen in einem Gerät
Die neue MATF kombiniert bis zu acht RF-Zonen im Diversity-Betrieb. Je nach Konfiguration stehen am Ausgang entweder vier gleiche Diversity-Ausgänge im 8:4-Modus oder zweimal zwei Diversity-Ausgänge im 4:2-Modus zur Verfügung. Auf der Eingangsseite verarbeitet das System sowohl elektrische RF-Signale über BNC-Anschlüsse als auch bis zu sechs Glasfaser-Module. Die vier koaxialen Ausgangspaare liefern die zusammengeführten Signale an die nachfolgende Empfangstechnik.

Der Frequenzbereich erstreckt sich von 170 MHz bis 1.260 MHz. Diese Bandbreite ermöglicht den Einsatz in unterschiedlichen Frequenzbereichen weltweit.
Zielgruppe: Verteilte Produktionsumgebungen
Gerrit Buhe, CTO von Wisycom, beschreibt die Entwicklung als Antwort auf veränderte Produktionsbedingungen. Kunden benötigten RF-Systeme, die flexibler, zentralisierter und einfacher zu steuern seien, so Buhe. „Die MATF wurde entwickelt, um dieser Herausforderung direkt zu begegnen. Durch die Integration unserer Glasfaser- und Kupfer-Endpunkttechnologien mit fortschrittlicher Matrixkopplung in einem kompakten Gehäuse bieten wir Anwendern eine leistungsstarke Plattform, die sich an nahezu jede Installation und jeden Workflow anpassen lässt. Ob für Theater-, Unternehmens-, Rundfunk- oder OB-Anwendungen – die Antennenmatrix bietet ein neues Maß an Skalierbarkeit und Fernverwaltung.“

Die MATF ist erstmals auf der NAMM Show 2026 am Stand 16103 sowie auf der ISE 2026 am Stand 7P800 zu sehen.












