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Snell unterstützt IP-basierte Produktionen

Snell präsentierte zur IBC 2014 mit xStream eine Plattform für IP-basierte Produktionen. Die softwarebasierte Media Processing Engine bietet Echtzeit-Videobearbeitung in einer IP-Umgebung und soll Kunden den kostengünstigen Umstieg auf IP-basierte Workflows ermöglichen.

Snell unterstützt IP-basierte Produktionen
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Die xStream-Plattform und verwandte Produkte werden in Snells künftige IP-Routing- und -Kontroll-Lösungen integriert. Workflows sollen sich damit so einfach und intuitiv wie immer gestalten lassen.
Die neue Plattform basiert auf Standard-Hardware und bietet ein Framework für verschiedene Anwendungen die alle Bereiche des Echtzeit-Broadcast-Processing bedienen – von der Formatwandlung und Audio Processing bis hin zu Videomischung und -keying. Zusätzlich bietet die Plattform volle Kompatibilität mit Snells Media Biometrics Monitoring und die Integrationsmöglichkeit in Snells leistungsstarke IP-Routing und -Kontroll-Lösungen.
Das erste Produkt auf Basis der xStream-Plattform wird laut Snell Quasar XS sein; die IP-Produktionswelt soll damit von der hochwertigen Echtzeit-Formatwandlung profitieren.

„Beim Thema IP-Switching gehen wir davon aus, dass man auf Level 3-Strukturen zurückgreifen muss, weil sich sonst die Sicherheit der Übertragungswege nicht hinreichend darstellen lässt. Deswegen setzen wir beim IP-Switching einen Standard-Switch ein“, erklärte Stefan Geradts, Vertriebsdirektor Zentral- und Ost-Europa von Snell und Quantel, auf der IBC 2014.
Snell zeigte an seinem Stand entsprechende Lösungen gemeinsam mit Technologiepartner CISCO. Geradts: „Der hier eingesetzte CISCO-Switch ist ohne jegliche Modifikationen. Die Anpassung für die Broadcast-Welt nehmen wir in sogenannten Edge Devices vor. Das sind entweder selbstständige Einheiten, die die Übersetzung von IP in Basis-Band bewerkstelligen oder Edge Devices können schon in vorhandenem Broadcast Equipment existieren, so wie das bei unseren Kahuna-Bildmischern und den Sirius 800-Kreuzschienen heute schon der Fall ist.“ Die Systemsteuerung dabei sei vergleichbar mit der Steuerung von Kreuzschienen Controller-Karten. „Das bedeutet, dass wir vollkommen normale Kreuschienen-Kontroll-Panels einsetzen können, um den IP-Switch zu steuern. Der Bediener, der die Schaltung vornimmt, merkt dabei eigentlich gar nicht, ob er eine klassische Broadcast-Kreuzschiene oder einen IP-Switch bedient“, betonte Geradts. (9/14)

Eckhard Eckstein

Eckhard Eckstein

Erfahrener Fachjournalist und langjähriger Chefredakteur der Zeitschrift MEDIEN BULLETIN. Themenschwerpunkte sind Medienpolitik und Rundfunktechnologie.

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