Die Serie „14 – Tagebücher des ersten Weltkriegs“, die ab dem 29. April auf Arte mit acht Folgen (8 x 52 Min.) und auf Das Erste am 27. und 28. Mai als Vierteiler (4 x 52 Min.) ausgestrahlt wird, ist in mehreren Dimensionen ambitioniert und besonders.
Das Programm des deutschen Fernsehens jenseits einzelner TV-Events wird immer eintöniger, während diejenigen, die Programme kreieren, immer weniger verdienen. Welche Wechselwirkung besteht — und wie können innovative TV- und Filmideen gefördert und kreative Leistung gerecht entlohnt werden?
ARD-Dokumentationen setzen auf Genre-Mix, um visuell attraktiver zu werden. Das ist von Martina Zöllner, Leiterin Film und Kultur beim SWR, und Patricia Schlesinger, Leiterin Kultur und Dokumentation beim NDR, übereinstimmend zu erfahren.
Für einen genehmigungspflichtigen TV-Jugendkanal für 14- bis 29-Jährige setzen ARD und ZDF auf junge ARD-Radiowellen als Ideenlieferanten. Wie Radioinhalte ins Visuelle übersetzt werden können, erörtert Barbara Jung, Leiterin der rbb-Jugendwelle fritz und fritz.tv.
MEDIEN BULLETIN sprach mit Marc Schröder (43), Geschäftsführer von RTL interactive und Mitglied der Geschäftsleitung der Mediengruppe RTL Deutschland, über die digitale Transformation der Sendergruppe, neue Geschäftsfelder und die Unterschiede zur ProSiebenSat.1-Strategie.
Die deutsche Content Allianz hat am 7. Oktober in Berlin ein Forderungskatalog an die neue Bundesregierung vorgelegt, der im Notruf gipfelt „Inhalte – und Urheberrechtsfragen müssen zur Chefsache im Bundeskanzleramt erklärt werden“.
Um die Gegenwart zu verstehen, schadet es nicht, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. So gab es in der TV-Branche vor gar nicht so langer Zeit eine elektrisierende Innovation, die sich Mobile TV nannte. Was ist daraus heute geworden?
Nico Hofmann ist als Vorsitzender der Geschäftsführung der neuen UFA-Einheit „UFA Fiction“ für alle höherwertigen fiktionalen TV- und Film-Produktionen verantwortlich. MEDIEN BULLETIN sprach mit ihm über seine Ziele vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Globalisierung.
Nachdem RTL im fragmentierten TV-Markt Marktanteile verliert, will ProSiebenSat.1 mit einer neuen Portfolio- und Programmstrategie für Sat.1 die Führung übernehmen. ARD und ZDF stellen ihre Spartensender neu auf. Im Fokus steht zunächst die Bundestagswahl.
ARD und ZDF stehen in der deutschen Presse am Pranger. Sie wirft den Sendern vor, öffentlich-rechtliche TV-Qualität in Nischen abzuschieben. Doch geht es wirklich um eine Qualitätsdebatte – oder doch eher um Interessenspolitik? Und was heißt eigentlich TV-Qualität?
Wird die Kreativität in der deutschen Film- und TV-Produktion durch neue digitale Technologien befeuert – oder doch nur in eine IT-Effizienz-Zwangsjacke gesteckt, um immer mehr und immer weiter Kosten ein zu sparen?
Thomas Bellut, seit 15. März 2012 ZDF-Intendant, hat sein erstes Amtsjahr absolviert – fast zeitgleich mit dem 50. Geburtstag des ZDF am 1. April. MEDIEN BULLETIN fragt: Was hat sich unter Belluts Leitung beim ZDF und im deutschen Fernsehmarkt verändert?