CeBIT setzt auf Megatrends

Drei Monate vor Beginn der CeBIT 2013 (5. bis 9. März) rechnet die Deutsche Messe mit einem positiven Verlauf der Veranstaltung, starken Beteiligten und einem herausragenden Programm. Topthemen sind Shareconomy, Mobility, Cloud, Big Data, Social Business und das Internet. Partnerland der CeBIT 2013 ist Polen.

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CeBIT setzt auf Megatrends

„Wir erwarten eine spannende CeBIT 2013, die ihre Position als weltweit führendes Hightech-Event weiter ausbauen wird“, sagte Frank Pörschmann (Foto), CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG, am 4.12.2012 in Hannover. „Wir setzen stärker denn je auf interaktive Formate und investieren gezielt in die Qualität der Veranstaltung.“

„Mit dem Topthema Shareconomy greifen wir den aktuell wichtigsten Trend der Branche auf“, betonte Pörschmann. Shareconomy beschreibt das Prinzip des Teilens und gemeinsamen Nutzens sowohl von Wissen, Kompetenzen und Kontakten als auch von Dokumenten, Infrastrukturen, Produkten und Dienstleistungen. Durch das Internet und die zunehmende Verbreitung von Social Communication wird es immer lohnenswerter, Informationen oder Sachgüter untereinander zu teilen. Shareconomy führt zu einer höheren Transparenz, fördert die Partizipation und schafft zahlreiche neue Geschäftsmodelle. Unternehmen stehen an der Schwelle zu einer neuen Entwicklung. Sie müssen sowohl ihre internen als auch externen Projekt- und Kommunikationsprozesse anpassen und ihre Unternehmenskultur darauf ausrichten. Dies alles braucht Zeit und erfordert Vertrauen. Die Erfolgsaussichten sprechen jedoch für sich. Die neuen Ideen, die in Zeiten der Shareconomy entstehen, werden unsere Welt verändern.

Pörschmann sagte weiter: „Das Themenspektrum der CeBIT greift die aktuellen Megatrends der Branche auf.“ Das Konzept der vier CeBIT-Plattformen in Kombination mit den CeBIT Global Conferences habe sich in den vergangenen Jahren bewährt und werde auch 2013 das Profil der Veranstaltung prägen. Neben dem Leitthema Shareconomy stehen die Megatrends Mobility, Cloud, Big Data, Social Business und das Internet der Dinge im Mittelpunkt. „Die zunehmende Mobilität wäre ohne die Cloud nicht denkbar. Das Datenvolumen wird sich in Zukunft unter anderem durch Social Business und das Internet der Dinge vervielfachen. Dadurch werden die Herausforderungen an die ITK-Industrie exponentiell steigen“, sagte Pörschmann. Nur auf der CeBIT könne der Besucher so konzentriert an einem Ort die gesamte Bandbreite der rasanten digitalen Entwicklung erleben. „Wir haben den richtigen Themenmix. Das ist einer der Gründe, warum sich die CeBIT auch in weltwirtschaftlich angespannten Zeiten erfreulich stabil entwickelt“, erklärte Pörschmann.

Die CeBIT versteht sich als Dienstleister für die Anbieter digitaler Lösungen und deren Anwender. Ihr Kernauftrag ist es, die verschiedenen Marktteilnehmer bei der Bewältigung ihrer globalen Herausforderungen gezielt und bestmöglich zu unterstützen. Dazu zählen das branchenübergreifende Vermitteln von Knowhow sowie das Gewinnen von Talenten und Innovationen.

Neben den vier Plattformen (pro, gov, lab und life) setzt die CeBIT stärker auf Konferenzen und interaktive Wissensformate. Zudem steht die Förderung von Innovationen und Start-Ups verstärkt im Mittelpunkt. Auch die nach wie vor hoch aktuellen Themen Fachkräftebedarf, Nachwuchsgewinnung und Frauen in Führungspositionen spielen auf der CeBIT 2013 eine größere Rolle. Erstmals werden im Rahmen der CeBIT Global Conferences so genannte Open-Stage-Präsentationen angeboten. Neu ist auch der CeBIT Innovation Award. Die Deutsche Messe und das Bundesministerium für Bildung und Forschung zeichnen damit Lösungen mit hoher inuitiver Bedienbarkeit aus. Der erfolgreiche Start-up-Wettbewerb Code_n geht in die zweite Runde. Diesmal unter dem Motto „Smart Solutions for Global Challenges“. Mehr als 250 Teilnehmer aus 35 Ländern haben sich dafür angemeldet. Die 50 innovativsten Gründer bekommen im März 2013 die Chance, ihre Lösungen dem internationalen CeBIT-Publikum zu präsentieren. Weiterhin baut die CeBIT ihre Funktion als globale Karriereplattform aus. Erstmals steht den Unternehmen ein Recruiting-Business-Center für vertrauliche Gespräche und Verhandlungen zur Verfügung. Außerdem startet die Nachwuchsinitiative TectoYou.

Zunehmend wichtiger wird auch die individuelle Ansprache von Top-Managern unterschiedlicher Disziplinen. So bietet die CeBIT spezielle Programme für Führungskräfte aus den Bereichen Marketing, Personal und Finanzen an. Außerdem werden rund 500 internationale Top-Executives im House of CIOs erwartet.

Partnerland der CeBIT 2013 ist Polen, das sich in insgesamt acht Hallen präsentiert. „Die CeBIT-Besucher werden einen beeindruckenden und überraschenden Auftritt Polens erleben“, kündigte Pörschmann an. Insgesamt belegt das Partnerland eine Ausstellungsfläche von über 3.000 Quadratmetern. Mehr als 200 polnische Unternehmen und Institute werden zur CeBIT 2013 erwartet. (12/12)

Foto: Frank Pörschmann, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG

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