Dyn Media baut auf RIEDEL Networks als Netzwerkpartner

Ohne Netzwerk keine Remote-Produktion. Deshalb setzt Dyn Media bei seinem ambitionierten Produktionskonzept auf die Connectivity-Experten von RIEDEL Networks.

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Michael Martens, CEO von RIEDEL Networks
Michael Martens, CEO von RIEDEL Networks ©RIEDEL

RIEDEL Networks hat Dyn Media ein leistungsfähiges Netzwerk für seine Produktionen zur Verfügung gestellt. Die Produktion erfolgt komplett remote über Glasfaserkabel. Damit will Dyn Zeit und Energie sparen und gleichzeitig den CO2-Ausstoß im Vergleich zu herkömmlichen Medienproduktionen reduzieren.

Andreas Heyden, CEO von Dyn Media
Andreas Heyden, CEO von Dyn Media erklärte auf dem Sky / SVG Summit in Berlin sein Pläne mit Dyn.

„Der Aufbau einer neuen Streaming-Plattform erfordert ein leistungsfähiges Netzwerk – und einen starken, zuverlässigen Partner. RIEDEL Networks hat Erfahrung in unserer Branche, in der es auf jede Sekunde ankommt. Bei Sportübertragungen sind Verzögerungen oder Ausfälle inakzeptabel“, sagte Andreas Heyden, CEO der Dyn Media GmbH. „Das Unternehmen stellt uns den Connectivity Service bereit, den wir für die effiziente Produktion eines perfekten Signals benötigen.“

Größter Glasfaser-Kunde für Sportübertragungen

Das im Dezember 2022 gestartete Projekt erforderte von allen Beteiligten eine schnelle Umsetzung. Das Remote-Produktionsmodell setzt ausschließlich auf Glasfaser-Konnektivität und macht Dyn Media für die nächsten sechs Jahre zum größten Glasfaser-Kunden für Sportübertragungen in ganz Deutschland.

Dyn-OTT-Plattform ©RIEDEL Networks

Dyn-Netzwerk managed by RIEDEL Networks

Riedels 24×7 Network Operations Center überwacht proaktiv das gesamte Dyn-Netzwerk. Sogar in den Stadien sorgt das Unternehmen für redundante Wege bis zu den SMPTE-Übergabeplätzen, an denen die Außenproduktionsteams einfach andocken. Das gesamte Netzwerk ist ein 24×7 Fully Managed Service und unterstützt zu 100% den Remote Production Ansatz von Dyn Media. Dadurch ist es möglich, das gesamte System für eine Außenübertragung in einem einzigen Van zum Einsatzort zu bringen. Vor Ort an den Spielorten sind somit nur noch wenige Personen für die Einrichtung und den Betrieb notwendig.

Bis zu 14 Spiele gleichzeitig

An jedem Spielort wurde ein 1 GB Kabel verlegt, das mit einem 10 GB Ring verbunden ist, so dass sechs Kamerasignale pro Spiel und bis zu 14 Spiele gleichzeitig übertragen werden können. Vom 10-GB-Ring werden die Daten mit Hilfe von RIEDEL Networks zum Remote-Produktionsstandort übertragen, wo die Programme für die Streaming-Kunden geschnitten und produziert werden. In den ersten Monaten wurden auf diese Weise bereits 400 Spiele über das MPLS-Netz produziert.

„Durch die Nutzung unseres Private IP Netzwerkes mittels MPLS sind wir in der Lage, den unterschiedlichen Verkehrsströmen die entsprechenden Prioritäten und Bandbreiten über ein ausgeklügeltes Quality of Service (QoS) Konzept zuzuweisen“, so Michael Martens, CEO von RIEDEL Networks. „Für dieses Vorhaben musste nichts neu erfunden werden, aber das Resultat ist etwas Neues – wir haben ein typisches MPLS-Netzwerk aufgezogen, um die Grenzen im Sport zu verschieben und die Fans noch näher an ihren Lieblingssport heranzuführen.“

Die vollständige Fallstudie kann unter https://riedel-networks.net/news/casestudy-dyn abgerufen werden.