WDR nimmt neues Landesstudio Bonn in Betrieb

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat am 10. Juni sein neues Landesstudio in Bonn eingeweiht. Die crossmediale Produktions- und Sendetechnik wurde grundlegend erneuert.

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Das neue WDR-Landesstudio Bonn ist technisch und räumlich crossmedial ausgerichtet. ©WDR
Das neue WDR-Landesstudio Bonn ist technisch und räumlich crossmedial ausgerichtet. ©WDR/Ben Knabe

Das WDR Landesstudio Bonn ist innerhalb Bonns in den Stadtteil Friesdorf umgezogen und dabei technisch auf den neuesten Stand gebracht worden. „Mit der Erneuerung der Produktions- und Sendetechnik in den Landesstudios bekennt sich der WDR zu Lokalzeit und Regionalität im Programm“, erklärt Gabi Ludwig, Chefredakteurin Landesprogramme.

Zum feierlichen Empfang am 10. Juni 2024 kamen die Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner, der Euskirchener Landrat Markus Ramers, WDR-Intendant Tom Buhrow sowie Katrin Vernau, Dominique Hoffmann und Andrea Schafarczyk von der WDR-Geschäftsleitung.

Lokalzeit künftig in HD

Ab sofort werden alle Sendungen der Lokalzeit im HDTV-Standard produziert. Intelligente, vernetzte Technik soll dafür sorgen, dass nicht nur Fernsehen, Hörfunk und digitale Formate enger zusammenwachsen, sondern auch die Programmmacherinnen und -macher mehr Gestaltungsmöglichkeiten erhalten. An flexiblen Arbeitsplätzen sollen sie bedarfsgerechter zusammenarbeiten und selbst produzieren. So will der WDR seine Ausspielwege und Plattformen noch besser mit starken regionalen Inhalten bedienen.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen blieb die Sanierung des WDR Landesstudio Bonn nach Angaben des WDR im geplanten Zeit- und Kostenrahmen. Aufgrund der schlechten Bausubstanz am alten Standort war die Modernisierung mit einem Umzug verbunden. Dadurch konnten auch Flächen eingespart werden.

Mit dem erfolgreichen Sendestart im Studio Bonn hat der WDR nun alle Landesstudios technisch und räumlich crossmedial ausgerichtet.

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